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Kevelaer, mein Start Nr. 1 im Jahr 2008

Dieses Thema im Forum "Volker's Marathon Beschreibungen" wurde erstellt von Fr&ThVater, 8 Januar 2008.

  1. Fr&ThVater

    Fr&ThVater Guest

    Wenn man in einer statistischen Erhebung nach dem bekanntesten Wallfahrtsort Deutschlands fragen würde, dürfte die Mehrzahl der Antworten "Altötting" lauten. Doch in einem Atemzug mit dieser im Südosten Bayerns gelegenen Kleinstadt muss KEVELAER genannt werden, das mit seinen knapp 28.000 Einwohnern ebenfalls eine Kleinstadt ist und in der Region "linker Niederrhein" liegt. Dieser staatlich anerkannte Erholungsort kann auf eine viele Jahrhunderte lange wechselvolle Geschichte zurückblicken. Wer über ein Internet-Suchprogramm "Kevelaer" aufruft und dann "Stadt Kevelaer" oder "Kevelaer-Wikipedia" öffnet, kann sich abendfüllend mit dieser Thematik befassen. Kevelaer wird in vielen Informationsquellen als Nordwesteuropas größter Wallfahrtsort bezeichnet. Ca. eine Million Pilgerinnen und Pilger besuchen alljährlich die Stadt.

    Seit dem Jahr 2003 bewegen sich auch am Morgen des ersten Sonntags im Januar aus allen Himmelsrichtungen bunt gekleidete Menschen in Richtung Kevelaer. Ihr Interesse gilt jedoch nicht dem vor allem in kultureller und touristischer Hinsicht sehr interessanten Stadtkern mit der einmalig schönen Basilika, der mystischen Gnadenkapelle, der beeindruckenden Kerzenkapelle und den vier hübschen Fußgängerzonen. Nein, ihr Reiseziel ist die von Wald umgebene Jugendherberge. Es handelt sich auch nicht um Pilgerinnen und Pilger, die sich die häufig sehr weite Anreise aus allen Teilen Deutschlands und dem benachbarten Ausland selbst auferlegt haben. Nein, es sind Läuferinnen und Läufer sowie deren Angehörige/Begleiter/innen/Fans, die zum Veranstaltungszentrum des "Kevelaer-Marathons" gelangen wollen.

    Am Sonntag, dem 6. Januar 2008, fand mit Start um 10.00 Uhr dessen 6. Auflage statt. Dieses sportliche Ereignis wurde von den Mitgliedern der LLG Laufsport Kevelaer e.V. erneut sehr umsichtig organisiert und in vorbildlicher Weise ausgerichtet. Gelaufen wurde auf einem ziemlich geradlinigen und dennoch recht abwechslungsreichen Kurs, zu dessen Beginn und Ende ein Wendepunktgegenlaufabschnitt von etwa 1.300 m Länge zu absolvieren war und dessen Mittelteil den Umrandungslinien eines Trapezes glich. Die Gesamtlänge dieses als "flach" zu bezeichnenden Streckenverlaufes betrug exakt vermessene 6.000 m, sodass 7 solche "Runden" und abschließend ein "Zieleinlauf" von 195 m Länge zu bewältigen waren. An drei Streckenpunkten kam man an einer jeweils stattlichen Ansammlung von Zuschauern vorbei, wobei an zwei Stellen Partystimmung herrschte und die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit einer fast schon südländischen Begeisterung angefeuert wurden.

    Dass man zu so früher Jahreszeit auf einem so angenehmen, flachen Kurs schon eine ansprechende persönliche Jahresbestleistung aufstellen kann, lockte natürlich auch heuer wieder viele Läuferinnen und Läufer nach Kevelaer. Aber auch die bereits erwähnte sachkundige Organisation und das weiterhin ausgewogene "Preis-Leistungs-Verhältnis" waren Faktoren, die den "Kevelaer-Marathon" wiederum sehr attraktiv machten. So wurde den Teilnehmerinnen und Teilnehmern für ein moderates Startgeld von 20 € ein hochwertiges Langarm-T-Shirt (jedes Jahr in anderer Farbe), eine Urkunde und ein noch zusätzliches Präsent ausgehändigt. Der "Kevelaer-Marathon" war also auch in diesem Jahr wieder "eine Reise wert", und deshalb ist es auch nicht verwunderlich, dass das Limit von insgesamt 333 Teilnehmerinnen und Teilnehmern erneut weit vor dem endgültigen Meldeschluss erreicht worden war (für einen zu spät gekommenen, aber unbedingt starten wollenden Interessenten besteht dann nur noch die Chance, im Rahmen einer Art "Tauschbörse" den wegen Verhinderung/Verletzung zur Verfügung gestellten Startplatz einer Voranmelderinnen oder eines Voranmelders übernehmen zu können).

    Wie bei all meinen bisherigen 5 dortigen Teilnahmen wollte das Wetter auch in diesem Jahr einem guten Gelingen des "Kevelaer-Marathons" nicht im Wege stehen. Rechtzeitig zu dem um 10.00 Uhr freigegebenen Start hatte sich der zuvor noch vorhandene leichte Hochnebel endgültig verzogen, und die Sonne schien nun von einem weitgehend wolkenlosen Himmel. Ein auf machen Streckenabschnitten wehender leichter Wind stellte aus meiner Sicht keine gravierende Beeinträchtigung dar, zumal sich seine Erscheinungsformen als Gegen- oder Rückenwind ohnehin egalisiert haben dürften. In der Mittagszeit war die Temperatur einem Wert um +10° Celsius sicherlich sehr nahe gekommen. Erst ab der Mitte des Nachmittages zog manchmal ein leicht angegrautes Wölkchen unter der Sonne hindurch und verursachte kurzzeitig etwas Schatten.

    Man konnte also von durchwegs guten Witterungsbedingungen sprechen, es sei denn, man benötigte eine Ausrede, um mangelnde Form zu kaschieren. Eines wurde nämlich auch in diesem Jahr wieder ziemlich deutlich: Undiszipliniertes Essen und Trinken sowie faules Herumlungern während der vorangehenden Feiertage werden in Kevelaer gnadenlos bestraft. Die Mehrzahl der Starterinnen und Starter ging aber offensichtlich recht gut vorbereitet ins Rennen.

    Diese Einschätzung traf vor allem auf Theo Aymanns vom VfB Alemannia Pfalzdorf zu, der als "schnellster Landwirt vom Niederrhein" in der dortigen Region allerorts bestens bekannt ist. Er lief einen grandiosen Wettkampf, den er mit einem stets ungefährdeten Start-Ziel-Sieg krönte. Nicht minder großartig präsentierte sich Maria Hendricks vom SV Viktoria Winnekendonk als Gewinnerin der Damenwertung. Sie beeindruckte ebenfalls mit einem stets ungefährdeten Start-Ziel-Sieg und dürfte die Partystimmung jener Menschen erheblich angeheizt haben, die sich auch in diesem Jahr wieder in großer Anzahl am Rande von Winnekendonk eingefunden hatten, um die vorbeieilenden "Marathonis" in bemerkenswert herzlicher Weise zu feiern.

    Hier die Resultate der drei erstplatzierten Damen und Herren:

    Frauen:
    1. Maria Hendricks - SV Viktoria Winnekendonk - 3:16:28 Stunden
    2. Sybille Möllensiep - SUS Schalke 96 - 3:28:17 Stunden
    3. Ute Claus - LT Issum Turboschnecken - 3:32:32 Stunden

    Männer:
    1. Theo Aymanns - VfB Alemannia Pfalzdorf - 2:38:43 Stunden
    2. Andreas Schmeinck - DJK Lowick Bocholt - 2:43:51 Stunden
    3. Alexander Ockl - TuSEM Essen - 2:44:43 Stunden

    (Die Gesamtergebnisse können unter http://www.llg-kevelaer.de/04marathon/2008/040802_einzel2008.php eingesehen werden.)

    Nun noch ein paar Worte zu "meiner Vorstellung" in Kevelaer für all diejenigen "treuen Seelen", die mein Befinden bislang stets interessierte: Die erste Runde verlief aufgrund meiner derzeit üblichen orthopädischen Anlaufschwierigkeiten ziemlich frustrierend, und immer wieder drängten sich mir destruktive Gedanken auf wie: "Warum tust Du Dir dies eigentlich immer noch an?" Dann fand ich aber doch zu einem halbwegs akzeptablen Rhythmus. Schon wurde ich etwas übermütig. Kurz vor Ende des km 30 erhielt ich die erste "Ohrfeige" in Form eines ersten leichten Krampfes im Bereich meiner rechten Wade (obwohl ich mich an den Vortagen reichlich mit Magnesium und Salz "abgefüllt" hatte). Aufgrund der Routine, die ich im wiederholten Umgang mit derartigen Beschwerden inzwischen erworbenen habe, vermochte ich mich noch über die nachfolgende Runde hinwegzuretten. Als ich jedoch kurz vor Ende dieser 6. Runde (und damit kurz vor km 36) eine Selbstmassage für unumgänglich hielt und hierfür stehen blieb, schlug der Wadenkrampf in einer bisher noch nicht gekannten Heftigkeit zu. Nun schien "alles aus zu sein". Selbst vorsichtiges Gehen war momentan unmöglich. Mir war, als ob Minuten verrinnen würden. Doch so plötzlich, wie sich der Krampf eingestellt hatte, verschwand er auch wieder. Mit größter Vorsicht nahm ich "mein Rennen" wieder auf, und es gelang mit sogar, erstaunlich unbehelligt fast die gesamte letzte Runde zu absolvieren. Erst ca. 500 m vorm Ziel verspürte ich wieder Krampfanflüge. Aber mit solch einer Situation kann ich längst umgehen, und so erreichte ich ohne nochmaligen Stopp den rettenden Zieldurchlauf. Mit meiner diesjährigen Endzeit von 5:37:23 Minuten verfehlte ich mein Vorjahresergebnis von 5:35:43 Minuten relativ knapp, und ich wage zu behaupten, dass der Zeitverlust aus meiner gesamten "Krampf-Misere" die Differenz zwischen den beiden vorgenannten Resultaten von 100 Sekunden deutlich überstieg. Insofern bin ich mit meinem Einstieg in die Altersklasse M65 nicht unzufrieden.

    Und nun noch eine Anmerkung: Ursula Jedele vom LT Bietigheim wird in der Ergebnisliste als Letzte aufgeführt. Dies entspricht zwar dem Zieleinlauf-Sachverhalt, bedarf aber einer Kommentierung: Vom Start weg hatte ein walkender Teilnehmer den letzten Platz inne. Daran änderte sich in keiner Phase des Rennens etwas. Zu beobachten war nur, dass der Rückstand des Walkers stetig wuchs. Als er den ersten km seiner 5. Runde absolviert hatte, begab ich mich auf den letzten km meiner 5. Runde. Mithin betrug an jener Begegnungsstelle mein Vorsprung auf den walkenden Teilnehmer bereits ca. 4 km. Wenn man meine Zwischenzeit bei km 29, die seiner Zwischenzeit bei km 25 entspricht, hochrechnet, hätte die Endzeit des Walkers bei 6:17 Stunden liegen müssen. Entsprechend wartete das Zieleinlaufteam noch auf die Ankunft des Walkers. Nachdem aber von der Strecke zurückkehrendes Organisationspersonal übereinstimmend versichert hatte, dort niemanden mehr gesehen zu haben, wurde sicherheitshalber ein Sanitätseinsatzfahrzeug losgesandt, das die Runde entgegen der Laufrichtung durchfuhr. Als auch dessen Besatzung meldete, niemand mehr auf der Strecke vorgefunden zu haben, folgerte man, dass der auf dem letzten Platz gelegen habende walkende Teilnehmer seine Aktivitäten vorzeitig beendet, also aufgegeben habe. Hiergegen wäre ja nichts einzuwenden gewesen. Nun ist es aber so, das besagter Teilnehmer mit einer "Superzeit" in der Ergebnisliste aufgeführt wird. Hieraus (und aus manchen Beobachtungen) ist zu schließen, dass er bereits nach 6 Runden den Zieleinlauf passiert hatte. Ich gehe einmal davon aus, dass jener zu frühe Zieldurchmarsch irrtümlich erfolgte. Weswegen ich diesen Sachverhalt dennoch so ausführlich schildere, liegt darin begründet, dass ich Ursula Jedele Gerechtigkeit widerfahren lassen möchte. Obwohl sich Ursula bereits ab km 30 am Rande der Erschöpfung befand, vermochte sie noch bis "7" zu zählen und sich in bewundernswerter Weise über die Schlussrunde zu quälen. Dies war aller Ehren wert und sollte auch gewürdigt werden, zumal Ursulas Enttäuschung über ihren unerwarteten letzten Platz und dessen "Begleitumstände" deutlich zu spüren war.

    Volker BERKA ("FranksVater"), 08.01.2008 (334. M+U)
     
  2. Holger

    Holger Wurzelrocker

    Hallo Volker,
    herzlichen Glückwunsch zum 1.Marathon in diesem Jahre. Da ich ja jetzt auch ein wenig mehr Marathons laufen möchte, lief ich am 06.01.08 im Plänterwald den von Sigrid Eichner titulierten "Plänterwald statt Kevelaer" Marathon. Mit schlappen 6 Teilnehmern zu über 300 natürlich kein Vergleich. Nach meiner Marathonserie eine Woche zuvor, kann ich jetzt ungefähr erahnen, wie es sich anfühlt, jedes Wochenende einen Marathon zu laufen, egal in welcher Zeit. Deshalb meine ganze Hochachtung für deine gelaufenen Marathons.
     
  3. Mathias

    Mathias venti chilometri al giorno ;-)

    Kevelaer ein Wallfahrtsort? Das ist mir neu und es erstaunt immer wieder was man lernen kann so man Deine Laufberichte liest. Der Krampf lieber Volker kam zur absoluten Unzeit, denn bündig mit dem Zieleinlauf hätte er eine gute Zielzeit ermöglicht. Blöderweise kommen Krämpfe immer dann wenn man es absolut nicht gebrauchen kann.

    Vielen Dank für den interessanten Bericht und es spricht wieder einmal ganz deutlich für Dich das Du immer ein Auge für Mitläuferinnen und Mitläufer hast! *you rock*

    Viele Grüße,
    Mathias
     
  4. ultraistgut

    ultraistgut ultraistgut

    Lieber Volker,

    wird höchste Zeit, dass wir Neues aus Deiner " Feder " erfahren, irgendwie fehlte mir etwas.

    Jetzt, da Du schon wieder gelaufen bist, kann ich beruhigt schlafen: Volker on tour, alles in Butter, es geht im gut.

    Danke für Deinen - wie immer ausführlichen Bericht - bleibe gesund und munter und lass bald wieder von Dir hören !!*knuddel*
     
  5. Sepp

    Sepp Höhlendurchquerer

    Volker, ich wünsche Dir alles Gute im neuen Jahr, viel Gesundheit und Harmonie in Deinem Umfeld.

    Ich habe Dich schon vermisst, schön wieder von Dir zu lesen.
     
  6. !xabbu

    !xabbu Team Tibet

    Ja, auch ich habe deine Berichte vermisst.

    Wenn nicht der Krampf gekommen wäre, würdest du wohl mit einer schnelleren Zeit als im Vorjahr in die Saison starten (wobei du ja eigentlich immer Saison hast).

    Kannst du nachträglich erahnen, warum du Krämpfe hattest?

    Jedenfalls Glückwunsch zum Finish. *you rock*
     
  7. kolibri

    kolibri always look on the bright side of life Team Administrator

    Hallo FranksVater. *knuddel* Wir schreiben das Jahr 2008 und ergötzen uns wieder an den nicht enden wollenden Berichten eines Volker Berka. *dancing* Herrlich. *you rock* Danke dafür. *daumen* Jetzt weis ich wieder was mir in diesem Jahr bisher gefehlt hat. *clap*
     
  8. Klaus_x

    Klaus_x Nach 2495 Tage, dann faul geworden

    Hallo Volker,

    prima, Du hast Weihnachten und ein paar lauffreie Tage also auch gut überstanden. Wenn man von Dir ein Wochenende lang nichts hört - Du also mal keinen Marathon gelaufen bist - dann wird man ja schon unruhig.

    Das liest sich aber alles andere als gut...... aber umso höher ist Deine Leistung zu bewerten.

    *respect*

    Viel Erfolg für Deine vielen weiteren Marathons in diesem Jahr.... und die dann auch ohne Krämpfe oder andere Probleme.
     
  9. Hoppelchen

    Hoppelchen Lief mal täglich. 5 Jahre lang.

    Lieber Volker,
    bist Du vielleicht in Kiel? Dann könnten wir uns dort mal treffen.
    Dank auch von mir für den schönen Bericht.
    Silke
     
  10. Holger

    Holger Wurzelrocker

    @Silke
    Bist du in Kiel?
     
  11. Hoppelchen

    Hoppelchen Lief mal täglich. 5 Jahre lang.

    Ja, Du auch?
    Wir fahren mit Ecky Broy am Tag vorher und übernachten im Hotel Schwedenkai. Relativ preiswert und direkt am Start. Und wir durften letztes Jahr das Zimmer bis nach dem Marathon behalten und dort duschen. Danach fahren wir nach Hause.
    Kiel ist super organisiert. Die Strecke schnell aber windanfällig. Aber da es eine Pendelstrecke ist, kommt er mal von vorn und mal von hinten. Langweilig ist sie ein wenig aber man sieht fast immer Meer.
     
  12. Holger

    Holger Wurzelrocker

    Bin noch am Überlegen, der Februar bietet ja nicht allzu viele Läufe.
     
  13. Hoppelchen

    Hoppelchen Lief mal täglich. 5 Jahre lang.

  14. Elke

    Elke Täglich. Laufen. Glück.

    Hallo Volker,
    danke für Deinen - wie immer - wunderbaren Bericht. Dir gelingt es mit großem Geschick Informatives, Persönliches, Beobachtetes, Erlebtes hineinzuweben, so dass das Lesen, Verinnerlichen Deines Berichtes ein Erlebnis besonderer Art ist.

    Ich hatte mir schon Gedanken über Dein Befinden gemacht, Volker, weil wir doch seit einiger Zeit nichts von Dir gelesen haben.
    Aber so ist es wie mit allen mit schönen Verwöhnungen, guten Impulsen: man und auch frau vermisst sie und freut sich um so mehr, wenn sie einem wieder neu geschenkt sind.

    Wie gut, dass sich Dein übler krampf wieder löste und Du so gelingend und - ich stelle mir das so vor - mit leicht verschmitzer Mimik die Ziellinie Deines ersten Marathons in diesem Jahr überlaufen konntest.
    Herzlichen Glückwunsch *gratulation**gratulation**gratulation*zu Deiner bewunderns-werten inneren und gemessenen Leistung

    Gute Erholung und herzliche Grüßle Elke
     
  15. Frank

    Frank Angekommen

    Hallo Volker,

    gut gemacht! Geschrieben und gelaufen.
    Sehen wir uns in Oldendorf?
    Viele Grüße
    Frank
     
  16. Fr&ThVater

    Fr&ThVater Guest

    Herzlichen Dank an

    "beppomat", "bodo", "Elke", "Flotte Motte", "Frank", "Holger", "johannespaul3", "Klaus_x", "kolibri", "Lauffreundin", "Marc", "Mathias", "Mläuft", "musici2000", "OberpfalzLäufer" und "!xabbu"

    für Euer Interesse an meinem obigen Laufbericht.

    Information für all diejenigen, die meine bislang regelmäßigen Beiträge vermisst und/oder sich sogar Sorgen um mein Wohlbefinden gemacht hatten: Das Ausbleiben von Laufberichten aus meiner Feder im Dezember 2007 lag nicht daran, dass ich eventuell in diesem Zeitraum keine entsprechenden Wettkämpfe bestritten hatte. Ganz im Gegenteil, es waren sogar 5 an der Zahl, nämlich am 01.12. in Bad Arolsen, am 09.12. im Siebengebirge, am 15.12. und 22.12. in Lilienthal jeweils ein Marathonlauf sowie am 29.12. in Epe/NL ein 6-Stunden-Bahnlauf. Laufmüde war ich im letzten Monat des Jahres 2007 (in dem insgesamt 48 M oder U zustande kamen) nie, dafür aber "hochgradig schreibunlustig". Falls demnächst wieder einmal über längere Zeit hinweg nichts von mir zu lesen sein sollte, muss sich niemand Gedanken machen. Ihr findet meinen Nickname garantiert in der täglichen Auflistung der Besucher dieser Internetseite.

    Zusatz für "Holger": Hallo, lb. Holger, zwar bestritten wir am 06.01.2008 (mithin am selben Tag und wohl auch in etwa zur selben Zeit) gemeinsam unseren "Marathoneinstand" in das Jahr 2008. Wie ich den üblichen Informationsquellen entnommen habe, wichen jedoch die Witterungsbedingungen erheblich voneinander ab. Während Ihr in Berlin mit Eisglätte zu kämpfen hattet, konnten wir in Kevelaer (wie bereits bei meinen 4 vorherigen dortigen Teilnahmen) bei fast schon vorfrühlinghaftem Wetter an den Start gehen. Dass Du trotz der widrigen Umstände nach nur 4:43 Stunden ins Ziel gelangt bist, ist schon sehr bewundernswert und sollte Dir für die neue Saison viel Selbstvertrauen geben.

    Zusatz für "Mathias": Hallo, lb. Mathias, der Krampf in Kevelaer hätte wirklich nicht sein müssen. Aber letztlich ging ja dann doch noch alles gut. Insofern will ich nicht unzufrieden sein. - Schön, von Dir nun wieder regelmäßig zu lesen. Und noch schöner, dass Du wieder "laufend unterwegs bist", so z.B. in Nieder-Olm. Zu Deiner dortigen Leistung beglückwünsche ich Dich sehr.

    Zusatz für "Mläuft": Hallo, lb. Margitta, dass einer so sehr geschätzten Laufkameradin wie Dir infolge des Ausbleibens von Laufberichten meinerseits "etwas gefehlt hat", vernehme ich schon recht gerne. Allerdings bitte ich Dich, Deine Nachtruhe nicht mehr von mir beeinträchtigen zu lassen. Du weißt doch: "Unkraut vergeht nicht!" Sei also künftig nicht mehr besorgt um mich.

    Zusatz für "OberpfalzLäufer": Hallo, lb. Sepp, besten Dank für Deine guten Wünsche. Selbstverständlich wünsche auch ich Dir und Deinen Lieben alles erdenklich Gute für das Jahr 2008. Ich freue mich schon sehr auf unser Wiedersehen am 15.03.2008 in Nürnberg.

    Zusatz für "!xabbu": Hallo, lb. Edi, Deiner Wettkampfplanung ist zu entnehmen, dass Du am 08.03.2008 in Marburg den 50-km-Lauf bestreiten willst. Mein Sohn Frank beabsichtigt dies ebenfalls. Ich werde dort in alljährlicher Regelmäßigkeit den Marathonlauf in Angriff nehmen. Auf unser Zusammentreffen in Marburg freue ich mich schon riesig. - Und nun noch zu Deiner Frage nach den eventuellen Ursachen meines Krampfes in Kevelaer: Magnesium hatte ich (wie immer) ausreichend "getankt". Auch mit Salz glaubte ich mich im Vorfeld genügend versorgt zu haben. Im Nachhinein betrachtet war dem aber wohl doch nicht so. Da zu hoher Salzkonsum meinen ohnehin immer etwas zu hohen oberen Blutdruckwert spürbar noch weiter hochschnellen lässt, befinde ich mich vor Wettkämpfen stets in einem Dilemma. Am letzten Sonntag ist mir der Balanceakt wieder einmal gelungen. Da kam ich problemfrei über die Distanz.

    Zusatz für "kolibri": Hallo, lb. Michael, nachdem mich 2006 in Bad Arolsen eine "wilde Horde" von Weihnachtsmännern/frauen passiert und sich hernach herausgestellt hatte, dass auch Du zu dieser fröhlichen Zusammenrottung gehörtest, hielt ich am 01.12.2007 erneut nach Euch und speziell nach Dir Ausschau - leider erfolglos. Befandest Du Dich etwa zu diesem Zeitpunkt in harter Vorbereitung auf einige Großtaten in diesem Jahr?

    Zusatz für "Klaus_x": Hallo, lb. Klaus, in Deiner diesjährigen Wettkampfplanung befinden sich einige Vorhaben, die mich mächtig beeindrucken. Ich wünsche Dir hierzu Bestform und keine Belästigung durch Krämpfe oder "dergleichen unnütz Zeug". Lieber Klaus, ich bin überzeugt, Du schaffst das alles mit Bravour!!!

    Zusatz für "Lauffreundin": Hallo, lb. Silke, der Ende Februar 2008 stattfindende Kiel-Marathon steht nicht in meinem Programm. Dies liegt in erster Linie an der Sollzeit von 5:30 Stunden, die nach meinen derzeitigen Resultaten für mich zu knapp bemessen sein dürfte. Ansonsten habe ich aber schon viel Gutes über diese Laufveranstaltung gehört und gelesen. Sicherlich wirst Du viel Spaß haben, und ich wünsche Dir zudem viel Erfolg. Wenn es die Straßenverhältnisse zulassen, könnte ich mir vorstellen, am gleichen Tag in Cuxhaven an den Start zu gehen.

    Zusatz für "Elke": Hallo, lb. Elke, besten Dank für Deine wiederum sehr einfühlsamen Anmerkungen. Meine Bitte auch an Dich: Sei künftig nicht mehr besorgt um mich. Auch in diesem Jahr beabsichtige ich, pro Woche einen Marathon- oder Ultralauf zu absolvieren, und wenn ich meine feste Absicht umsetzen kann, auch zwischen den Wettkämpfen etwas zu trainieren, dürften die Sollzeiten der von mir ausgewählten Rennen noch kein Hindernis darstellen. Ich hoffe sehr, dass wir uns in diesem Jahr nicht nur erstmals, sondern möglichst oft begegnen.

    Zusatz für "Frank": Hallo, lb. Frank, mein Start in Oldendorf ist fest geplant. Nun muss nur noch das Reisewetter mitspielen. Ich freue mich sehr auf unser diesmal wissentliches Zusammentreffen. Übrigens wollen auch mein Sohn Frank (aus HH) und mein langjähriger Laufkumpel Ernst Güdelhöfer (aus BN) in Oldendorf an den Start gehen.

    Zusatz für "Flotte Motte": Hallo, lb. Sylvia, ich bin schon in den 70er-Jahren des vorigen Jahrhunderts im Königsforst Wettkämpfe gelaufen. Darunter war auch die "Refrather Winterlaufserie". Deren Strecken sind nach hochoffizieller Methode präzise vermessen, die Ergebnisse sind bestenlistenfähig. Du kannst Dich also über Deine neue persönliche Bestzeit uneingeschränkt freuen. Ich freue mich mit Dir und wünsche Dir auch für den 15-km- und Halbmarathonlauf (Du läufst ja vermutlich die gesamte "große Serie") weitere Bestleistungen. Da es Deine Bescheidenheit nicht zuließ, Deinen Erfolg in vollem Umfang darzustellen, erlaube ich mir, dies nachzuholen: Unsere liebe "Flotte Motte" wurde Siegerin der teilnehmerinnenstärksten Klasse W45 (19 Zielankömmlinge) und 3. der Damengesamtwertung (von 64 Finisherinnen). - Und nun zu Gerhard Hindelang (einem gebürtigen Franken): Dieser "alte Haudegen" hat unzählige Wettkämpfe bestritten, gehört inzwischen der Altersklasse M70 an und ist nach wie vor "fit wie ein Turnschuh". Man kann Gerhard, in seiner Art einmalig, ohne Übertreibung als "läuferisches Urgestein" bezeichnen. Grüße ihn bitte ganz, ganz herzlich von mir.

    Zum Abschluss noch freundliche Grüße an alle "Foris"
    Volker Berka bzw. Euer Laufkamerad "FranksVater"
     
  17. kolibri

    kolibri always look on the bright side of life Team Administrator

    Ich bin am 8.12. mit Holger und Fred bei der 41. GMHütter Null gestartet, da haben sich die Termine geschnitten. Ehrlicherweise muss ich auch sagen das mir die Organisation in Arolsen nicht so gefallen hat. Der Rest der "wilden Horde" war auch nicht so angetan.
    Da ich bei der Null noch einige Leibchen sammeln möchte, werde ich wohl die nächsten Jahre nicht mehr in Arolsen starten. Ebenso hab ich die Weihnachtsfeier unserer Firma ausfallen lassen. :cool: Wenn du wieder in Arolsen starten solltest, melde dich vorher, dann können wir uns treffen. Am besten hinterher im Arobella im Whirlpool. *daumen*
     
  18. kolibri

    kolibri always look on the bright side of life Team Administrator

    Man soll ja nie nie sagen. :D In diesem Jahr liegen die Termine nun mal auseinander, so habe ich mich breitschlagen lassen in Arolsen mit zulaufen. Die Strecke ist ja sehr schön. Nur wird unsere Truppe diesmal ein wenig kleiner ausfallen, bisher sind wir erst zu viert. Vielleicht sind wir auch wieder mit roten Zipfelmützen unterwegs. *xmas2