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Mit oder ohne Plan, regelmässig, täglich oder spontan?

Dieses Thema im Forum "Training" wurde erstellt von Finny, 28 Februar 2017.

  1. Finny

    Finny Well-Known Member

    Liebe Mitläufer/innen,

    vom ein oder anderen hier weiß ich natürlich schon, wie er oder sie so läuft, allein schon, weil Tagebücher geführt werden. Was sich jedoch nicht immer so erschließt ist die Frage nach der tatsächlichen Spontanität Eurer Laufspäße und anderen Sportarten.

    Da frage ich nun einfach mal ganz neugierig in die Runde:
    Wie lauten Eure Antworten auf die Eingangsfrage?

    Natürlich schreibe ich auch gern, wie ich es handhabe:
    Ich laufe ohne festen Plan aber (leider?) noch eher selten spontan, weil sich bestimmte "Eigenheiten" aus dem vielen Plan-Trainieren einfach schon sehr in den Alltag integriert haben. Dazu zählt z. B. der Dienstag als fixer Lauftag.
    Strenges Tempotraining absolviere ich derzeit schon lange nicht mehr.
    Jeden Tag laufe ich so, wie es sich ergibt, meist steht jedoch die Strecke zu Beginn des Tages mehr oder weniger fest, da ich die Läufe schon ein paar Tage im Voraus "plane" - Ihr wißt ja: der Alltag und alles, was nicht Spaß macht ;-)
    Ferner versuche ich neben dem Laufen noch einen Tag auch schwimmen zu gehen und fast täglich Yoga zu praktizieren, damit alles nicht zu einseitig wird. Für alles würde ich mir selbst gern noch mehr Spontanität wünschen... Ein guter Vorsatz für 2017!

    Über ein paar Antworten würde ich mich freuen!

    LG,
    Finny
     
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  2. MartinS

    MartinS Well-Known Member

    Hallo Finny,

    also ich habe einen Plan, von Peter Greif, dem ich folgen will, es aber meist nicht schaffe.. D.h. ich könnte jetzt trotz Bezahlung planlos herumrennen. Mache ich natürlich auch immer wieder. Aber der Plan ... der Plan ...... Dann besinne ich mich und versuche doch die wichtigeren Einheiten zu laufen. Wie heute der 10 km Test. Mühsam, aber sicher eine gute Idee.

    LG,
    Martin
     
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  3. Jost

    Jost Well-Known Member

    Hey finny,
    Gute neue Idee hier alle wieder neu kennen zu lernen.
    Mein Plan, nun ich wollte im Prinzip ein Marathon laufen, habe dann jedoch letztes Jahr wohl dummerweise aus meiner heutigen Sicht 2gemacht....und dazu viel zu viel pro Tag gemacht. Ich habe seit Sommer die Quittung meines Körpers, Fuss schmerzen ..... Heute ist der Plan langsam wieder rein zu kommen, tümple noch noch so bei 2 bis 4 km pro Tage rum.....wichtiger für mich, damit glücklich zu sein und etwas zu tun.
    Bei jedem Läufer welcher ich so den Tag durch sehe geht mir das Herz auf und ich freue mich.
    Ich hatte wohl nie gross ein Trainingsplan.....bisschen Intervall mehr nicht, dann einfach viel laufen, das wars, was ich wollte.....
    LG jost
     
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  4. Elmar

    Elmar läuft

    Wie wohl bekannt habe ich keinen Plan, aber die grundsätzlichen Dinge des Trainings sind mir bekannt.
    Hilfreich ist ein langer Lauf pro Woche, klappt meistens.
    Hilfreich ist auch ein mal in der Woche Tempotraining, klappt selten.
    Nicht unbedingt 2 anstrengende Einheiten hintereinander, manchmal habe ich aber einfach Lust zum ballern.
    Dehnen, mach ich zu wenig. Aber immerhin denke ich machmal dran.
    Rumpfstabi passt, aber nur weil ich sonst Rücken bekomme.

    Wettkämpfe laufe ich viel zu viele. Meistens melde ich mich mal an weil es spannend klingt, so heute am Aschermittwoch für den Karnevalsmarathon am 11.11. So ein Marathon als langer Lauf geht ja immer.
    Ab und an wirds aber ungeplant schneller. Entweder wegen der Mitläufer wie am Samstag oder wie in der Halle vor 3 Wochen weil ich einfach Lust zum Laufen hatte.
    Auch Laufe ich lieber einen schnellen Zehner als 3 x 3000 auf unseren Waldwegen. Zu so einem Kurzwettkampf kann ich mich sogar bei schlechtem Wetter aufraffen. Ohne Serie laufe ich sonst nicht bei schlechtem Wetter.

    Im Sommer laufe ich meistens Morgens. Aber jetzt im Winterhalbjahr ist es schwierig den Slot zu finden. Oft klappt es aber doch. Ich laufe mindestens so gerne im Dunkeln wie im Regen. Deswegen setzte ich alles daran irgendwo tagsüber eine Lücke zu finden. Lieber nur kurz als mit Stirnbirn.

    Das kann sowieso kein Trainingsplan berücksichtigen, also lass ich es gleich. Ich sehe ja bei den Mädels hier wie die Lauferei mit Plan ist. Meins ist es nicht.
    Auch glaube ich nicht das es viele Trainingspläne für Läufer ab 50 gibt. Ich muss da schon jeden Tag ein bisschen mehr horchen was heute geht und was nicht. Ein Trainingsplan kann da sehr kontraproduktiv sein.

    Abgesehen davon sind die Trainingspläne fast durchweg nur bis Marathon ausgelegt. Für länger gibt es wenig. Olbrich und Beck habe ich mir angesehen. Aber bei beiden sind für mich die Umfänge zu hoch und die mittleren Läufe zu schnell. Vergleichbare Ergebnisse erziele ich auch mit wesentlich weniger Aufwand. Also, ich schau mir solche Pläne gerne an und überlege ob ich was mitnehmen kann.

    Grüß Gott Herr Greif, ich hätte gerne einen Trainingsplan für den ThamesPath und den Pfälzer Weinsteig. Zwischendrin ein paar Marathons und Ultras bis zum Hunderter gewürzt mit ein paar kurzen Zehnern oder HMs. Ich glaube der legt gleich wieder auf obwohl ich noch nichts vom Radeln erzählt habe. :)

    Die Antwort ist also, spontan nach Lust & Laune, aber überwiegend mit Hirn & Gefühl.

    Deswegen möchte ich aber nicht sagen das ein Plan grundsätzlich falsch ist. Für meine Mitläuferinnen hier ist er sogar perfekt. Ohne Plan würden sie nicht ins Ziel kommen. Für mich passt es nur aktuell nicht.
     
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  5. Finny

    Finny Well-Known Member

    Guten Morgen!

    Schonmal herzlichen Dank für Eure Antworten!

    @ Jost: vielleicht ist es ja gut so, dass Du quasi gezwungen wurdest, Dein Vorgehen zu überdenken und nun aufbauen musst. Wofür ich Dir natürlich gutes Gelingen wünsche. Ich denke, wenn man sehr ambitioniert ist, kann ein Plan im Zweifel sogar hilfreich sein,um sich nicht zu überlasten. Andere Pläne hingegen wollen vielleicht zu viel für das was der Körper hergibt.

    @Elmar: Deine Vorgehensweise kommt mir in Teilen auch von mir selbst bekannt vor, insbesondere was die Taktung und Spontanteilnahme an WK betrifft. Das kommt mir dann insofern zugute, als dass ich ja fast nur dann mal schneller laufe, wenn es drauf ankommt ;-)

    Viele TPs sind mir entweder zu hart oder zu umfangreich. Ich versuche nun erst einmal die Umfänge im eigenen Ermessen zu steigern. Durfte aber auch schon feststellen, dass ich mit vergleichsweise wenig schon recht weit gekommen bin. Weiterer guter Vorsatz: ab und an mal Lauf-ABC oder sowas. Wenngleich ich das eher nervig finde soll es ja wohl helfen...


    LG,
    Finny
     
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  6. Dennis

    Dennis Dauerläufer

    Ich finde in Elmars Antwort ebenfalls viele Parallelen zu mir.

    Pläne mag ich nicht, weil ich in meiner Freizeit nicht gerne rechne. X % des Max Puls der meine heutige Verfassung nicht immer wiederspiegelt, macht mir keinen Spaß. Ich verliere vielleicht Potential, aber das ist mir egal.

    Ich bin froh so viel laufen zu können und eine Woche in der ich mich nicht für irgendwas angemeldet habe, fühlt sich doof an.

    Durch meine Selbstständigkeit plane ich anhand des Terminkalender was heute geht. Fakt ist, ich laufe ungern die gleiche Strecke. Selbst Pendeln nervt mich - immer versuche ich Schleifen, Kreise oder Achten zu laufen.

    Inzwischen glaube ich aber auch mit relativ wenig Trainings Km lange Distanzen laufen zu können. Manch Plan ist mir da zu ambitioniert ausgelegt und Erfahrung wird zu wenig berücksichtigt.
     
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  7. Jost

    Jost Well-Known Member

    Danke finny,
    Ja ich weiss, ich hörte letztes Jahr immer wieder, was kein Plan ?
    Nö, es passte immer alles und machte einfach extrem viel Spass.
    Nun ja, jetzt habe ich quasi mein Plan, langsam steigern......
    LG jost
     
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  8. Matthie

    Matthie HM Leverkusen 2016

    Ich hab auch immer gerne Trainingspläne und Bücher über Trainingsaufbau gelesen und teilweise die Prinzipien auch versucht zu berücksichtigen aber meist bin ich halt so gelaufen wie es mir gepasst hat. Also viele Kilometer so wie es grad von der Tagesform passt. Ich hab nen Trainingsplan nie zur Motivation gebraucht, vielleicht eher zum Einbremsen. Meine Umfänge passten nicht zu der Geschwindigkeit aber ich wollte mich da eben auch nicht so einschränken weil mir eben andere Dinge wichtiger waren als Trainingsprinzipien (z.B. von Köln nach Düsseldorf zu laufen und Laufsightseeing zu betreiben - sowas hat mich dann eben mehr gekickt). Es gab zwar mal Trainingsplanversuche aber ich habs nie lange durchgezogen. Andererseits hab ich mir schon überlegt wie ich laufen will. Wichtigste Prinzipien waren mir immer die Wochenkilometer und die Anzahl Läufe sowie jede 4te Woche Regeneration.

    Zur Zeit geht bei mir ja bezüglich Streckenlänge und Geschwindigkeit eh nicht viel - da brauch ich nicht wirklich viel zu planen.
    Damits mir nicht zu eintönig wird denk ich mir grad Wochenmottos aus. Diese Woche ist das Motto Laufschuhvariation: jeden Tag n anderer Laufschuh und zwar die die ich schon ewig nicht mehr getragen habe.
    Nächste Woche brauch ich sieben Strecken zwischen 6 und 8 km die ich die letzten 4 Wochen nicht mehr gelaufen bin.....mal schaun was mir sonst so einfällt.

    Stirnlampenläufe, Regenläufe und andere Wetterläufe gehören übrigens zumindest in meiner Erinnerung zu den Highlights :mad:
     
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  9. Max

    Max Well-Known Member

    Wie man aus meinem Lauftagebuch erkennen kann, laufe auch ich ohne Trainingsplan. So manche Routine hat sich aber doch im Laufe der Zeit in meine "Trainingsgestaltung" eingeschlichen. Ein fester Lauftag ist bei mir der Mittwoch, meist ist es sogar immer die selbe Runde (16 km, Decksteiner Weiher). Dienstag und Donnerstag ist Fitnessstudio angesagt und weil dort ein Laufband steht, benutze ich dieses dann auch mal gern eine halbe Stunde (eigentlich immer nur dienstags). Montags ist bei mir meistens sportfrei, auch weil ich dann am Abend öfter mal an einem Pubquiz teilnehme und deswegen keine Zeit habe.

    Am Wochenende bin ich dann etwas freier, aber wie die Läufe dann ausfallen hängt natürlich von vielen Faktoren ab: zur Verfügung stehende Zeit, Wetter (nicht zu unterschätzen!), anstehende Wettkämpfe und zu einem sehr wesentlichen Anteil der eigenen Lust.

    So Dinge wie Intervallläufe kommen bei mir nicht vor und die Laufgeschwindigkeit variiere ich auch viel zu selten (ergibt sich halt irgendwie automatisch). Wahrscheinlich nehme ich ebenfalls an zu vielen Wettkämpfen teil (s. Signatur); weil es mir einfach Spaß macht. Bislang hat mir das noch nicht geschadet und ich bin trotzdem schneller geworden. Demnach sehe ich keinen Grund, daran momentan etwas zu ändern.

    Wie Elmar lauf auch ich am liebsten im Hellen und bei gutem Wetter (also warm und sonnig, aber nicht zu heiß).
     
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  10. Elmar

    Elmar läuft

    Das gefällt mir, ich glaube ich hole mal ein paar aus dem Keller :)
     
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  11. Finny

    Finny Well-Known Member

    Vielen lieben Dank für die neuen Infos und Beiträge!

    Die bisherigen Aussagen bestärken mich auf jeden Fall schonmal in meiner Theorie, dass "frei nach Schnauze" scheinbar nicht nur bei mir am Besten und dabei gar nicht wenig erfolgreich funktioniert, wenn man erst einmal ein paar eigene Erfahrungen gesammelt hat (und falls nötig daraus lernt).

    Mein Wetter- und Tageszeitresumee für diese Woche:
    Gestern am frühen Abend fand ich einfach alles schlimm - gerade soeben noch im Hellen gestartet, dann binnen 15 min in einen richtig üblen Starkhagelschauer und das "Taxi" wartete in weiteren 8 km Entfernung... Das hat man nun davon, wenn man den Dienstag als (fast) zwingenden Laufabend in den Kalender schreibt ;-)

    Heute war es schon besser: nur starker Wind und dazu ein paar Tropfen. Da habe ich mich richtig gefreut, dass ich "nur" im Dunkeln laufen musste.

    Ich sehne wirklich das Frühjahr herbei!

    LG,
    Finny
     
  12. Dennis

    Dennis Dauerläufer

    Du bewahrst die ausgetretenen Schuhe auf? Aus Geruchsgründen versuche ich mich auch von geliebten Tretern eisern nach 1.000 Km zu trennen.

    Das Wochenmotto finde ich auch super. Laufen nur bei 17 Grad, Laufen nur bei 18 Grad... Regen ist nur schön wenn man schon warmgelaufen ist.
     
  13. Matthie

    Matthie HM Leverkusen 2016

    ja so um die 1000 km sind bei mir eigentlich auch die Grenze. Allerdings kommt meine Laufschuhsammlung anders zusammen. Ich meine immer ich müsste mal Andere als die Bewährten ausprobieren und stelle dann fest (nachdem ich sie nicht mehr zurückgeben kann) dass die doch nicht so toll sind. Ja und dann stehen die da über Jahre mit 150 km drauf und ich lauf immer in den gleichen ollen Latschen obwohl ich genau weiß das das ja auch nicht nur gut ist.....
    Gegen das Geruchsproblem gibt's bei mir ab km 750 ab und an nen Waschmaschinengang.

    ach Finny, ja Frühling würd mir auch gefallen. Immerhin die Tage sind schon wieder merklich länger ...es wird jeden Tag besser :)
     
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  14. Elmar

    Elmar läuft

    Klar funktioniert "frei nach Schnauze". Die Frage ist, was ist Dein Ziel. Um das letzte Bisschen aus Dir rauszuquetschen brauchst Du wahrscheinlich einen Plan. Ansonsten gehts auch ohne.

    Nö, ich habe keine mit mehr als 1000km, wir trenne uns meistens so um die 800. Aber ich habe doch ein Regal voll aktiver Schuhe, die nur darauf warten ausgeführt zu werden. Ich bin nur oft zu faul in den Keller zu gehen und andere zu holen. Dann sind ne Woche lang immer die gleichen 2 Paar dran.
     
  15. Finny

    Finny Well-Known Member

    Ganz ehrlich: mein Ziel ist nur es nur möglichst "störungsfrei" (also ohne Verletzungspausen) immer regelmässig laufen zu können. Und ab und an mal dieses Hobby mit anderen, die ebenso viel Begeisterung für dieses Hobby aufbringen, in läuferischer Gesellschaft zu teilen.

    Und dafür braucht es wirklich keinen Plan sondern bestenfalls einen Terminkalender mit ausreichend Platz :)

    LG,
    Finny
     
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  16. Mary.Joggins

    Mary.Joggins Well-Known Member

    Plan ?

    Ich laufe nicht mehr nach Trainingsplan, für so alte Lauftanten wie mich gibt es auch nichts passendes.

    In den 70gern hatte ich so etwas wie einen gezielten Plan für meine ersten Marathon. Damals spielte ich auch Fussball im Nachbardorf. Eine Strecke 8 km, die bin ich zwei mal in der Woche hin und nach dem Training zurück gelaufen. Zusätzlich hatte ich das grosse Glück in Niederkrüchten in einer Trainingsgruppe von van Aaken drei Mal einen langen Lauf mitlaufen zu dürfen. Hat gepasst.

    Danach bin ich jahrelang einfach so gelaufen. Eine Zeit lang als ergänzendes Training zum Kampfsport. Mit Gewichten an Händen und Füssen bin ich durch die Süchtelner Höhen gejoggt (was man nicht alles macht*schäm*).

    Ende der 90iger als die grosse allgemeine Marathonhype in D war, befand ich mich in der Familienbildung. Nach zwei Dickbauchphasen war mein Körper zerstört. Ernsthaft, davon habe ich mich bis heute nicht ganz erholt.
    Gelaufen bin ich trotzdem.
    Langsam, sehr langsam. Was war ich immer genervt von dem Spruch, "wer schnell laufen will, muss schnell laufen".

    Ich habe alle nur greifbaren :)D) Trainigspläne probiert. Wirklich schneller geworden bin ich nur durch erhöhte Kilometerleistung.
    Für meine ersten echten HM habe ich nach dem Münster Marathon-Plan für 4:30 h trainiert. Was ein Aufwand! Nur damit ich unter 2:30 h bleibe.
    Egal, hat auch Spass gemacht.

    Danach bin ich umgestiegen auf reduziertes Planlaufen, grob vier ernste Einheiten in der Woche, eine schnelle, zwei mittlere und den langen Lauf, gestaffelt nach Zeit, also immer um Viertel Stunde erhöhen bis auf 3:45h.
    Das hat dann auch für Marathon im Zeitrahmen gereicht.

    Seit meinem Laufunfall 2013 ussel ich rum, die Borreliose letztes Jahr habe ich noch nicht ganz ausgestanden. Die Herzattacken sind weg, geblieben sind unklare Schmerzen an wechselnden Stellen in den Beinen.
    Akut habe ich eine Zerrung durch Schneeausrutscher im Oberschenkel. Münster läuft für mich nicht. Die Zerrung ist aber fast überwunden, so dass ich für Mörfelden optimistisch bin.
    Gelaufen wird, egal wie langsam.

    Ich denke, dass ich wechseljahresbedingt, irgendwie dadurch muss. Wenn ich mit Bedacht dranbleibe, wird es irgendwann wieder besser.

    Mein grosse Bewunderung geht an die beiden Läuferinnen, die gerade Manila gerockt haben. Traumhaft!

    Mein Traum für dieses Jahr noch mal 20 km um irgendeinen See schaffen.
    Mein aktueller Plan, jeden Tag/ Woche ein kleines Kilometerchen weiter.
     
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  17. Finny

    Finny Well-Known Member

    Liebe Renate,

    es gefällt mir natürlich überhaupt nicht, dass Du gerade an einer Zerrung rum laborierst! Ich wünsche Dir daher in erster Linie gute Besserung!
    Dass Du nicht in Münster sein wirst finde ich sehr schade. Ich hatte sehr gehofft, Dich dort einmal wiederzusehen. Du kannst Dir vermutlich wirklich gar nicht vorstellen, hinzufahren, selbst wenn es nur für ein/zwei Runden wäre? Du bist ja in der Meldeliste und hast somit natürlich auch schon die nötigen Taler hingeschickt... Hoffentlich klappt es dann wenigstens mit Mörfelden!

    Ich fand es ganz schön interessant zu lesen, dass Du früher viel in der Gegend Niederkrüchten und Viersen unterwegs warst. Wir treiben uns derzeit auch häufiger dort rum (zwecks Geocaching) und irgendwann in diesem Jahr möchte ich auch mal den M der Cavaleiros mitlaufen. Die kennst Du dann ja sicher auch.

    Ich hoffe, dass Du Deinen "Plan" gut in die Tat umsetzen kannst und wünsche Dir von Herzen, dass 2017 mindestens eine Seeumrundung drin sitzt.

    LG,
    Finny
     
  18. Dennis

    Dennis Dauerläufer

    Das Problem stellt sich bei mir nicht. Bei mir sind alle Schuhe im Keller...
     
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